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Amtsgericht Düsseldorf eröffnet Insolvenzverfahren über CENTRUM Development GmbH

  •  Geschäftsbetrieb wird eingestellt und Unternehmen abgewickelt
  • 37 der 52 Mitarbeitenden haben schon neue Beschäftigung gefunden

Düsseldorf, 29. September 2026 – Das Amtsgericht Düsseldorf hat am gestrigen Montag das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Immobilien-Projektentwicklers CENTRUM Development GmbH eröffnet und Rechtsanwalt Axel Kleinschmidt von der Düsseldorfer Kanzlei Kleinschmidt & Collegen zum Insolvenzverwalter bestellt. Kleinschmidt war am 29. Juli 2026 bereits zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden. Der laufende Geschäftsbetrieb der CENTRUM Development GmbH wird mit Verfahrenseröffnung eingestellt und das Unternehmen abgewickelt. Der Gläubigerausschuss hat dieser Entscheidung zugestimmt.

Die CENTRUM-Gruppe war einer der führenden Projektentwickler für ausgewählte Büroimmobilien und insbesondere für Einzelhandelsimmobilien („Luxury Retail“) in Top-Lagen. Die CENTRUM Development GmbH hatte ihre Geschäftstätigkeit erst 2024 aufgenommen, nachdem in der 2023 eingeleiteten Insolvenz der Vorgängergesellschaft kein externer Investor gefunden werden konnte. Ende März 2026 wurden strafrechtliche Ermittlungen gegen den CENTRUM-Gründer Uwe Reppegather bekannt, der sich seit Mitte April in U-Haft befindet. Das Ermittlungsverfahren selbst ist nicht Gegenstand der Tätigkeit des Insolvenzverwalters.

In der Folge hatten sich wesentliche Geschäftspartner zurückgezogen. Neue Projekte konnten nicht akquiriert werden, da es dem Unternehmen in dieser Situation unmöglich war, notwendige Finanzierungen abzuschließen. Die Versuche des Managements, Investoren oder Kooperationspartner zu gewinnen, blieben ohne Erfolg. Der Insolvenzverwalter verwies auf die somit außerordentlich schwierigen Ausgangsbedingungen: Für den operativen Geschäftsbetrieb ist es bereits das zweite Insolvenzverfahren innerhalb von weniger als drei Jahren.

Zur Stilllegung des Betriebs gab es nach Angaben von Insolvenzverwalter Kleinschmidt keine Alternative. „Wir haben unter Hochdruck sämtliche Optionen für eine Fortführung des Geschäftsbetriebs geprüft. Leider gab es keine Möglichkeiten, das Unternehmen als Ganzes zu erhalten“, resümierte er. Ein zügig initiierter M&A-Prozess zur Suche nach einem geeigneten Käufer blieb – ebenso wie bereits in der ersten Insolvenz und in den Monaten nach der Verhaftung von Uwe Reppegather – ohne Erfolg.

Kleinschmidt erläuterte, dass von den ursprünglich 52 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits 37 eine Anschlussbeschäftigung haben; unter anderem übernimmt die Hamburger B&L-Gruppe, die gemeinsam mit CENTRUM das Projekt „Kö-Bogen II“ in Düsseldorf entwickelt hat, ein rund zehnköpfiges Team der CENTRUM Development GmbH für einen Standort in Düsseldorf, der am 1. Oktober eröffnet werden soll. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich bis zuletzt mit großem Einsatz für das Unternehmen engagiert. Es freut mich daher sehr, dass der überwiegende Teil von ihnen bereits einen neuen Job gefunden hat. Ich bedauere, dass ich den übrigen Beschäftigten kündigen musste. Ich wünsche ihnen, dass auch sie bald eine neue berufliche Perspektive finden und bleibe mit ihnen dazu im Austausch“, sagte Kleinschmidt.

Trotz der herausfordernden Ausgangslage ist es Insolvenzverwalter Kleinschmidt gelungen, den Geschäftsbetrieb im Zeitraum der vorläufigen Insolvenzverwaltung im Interesse der Gläubiger und der Belegschaft fortzuführen. Dank einer sehr zügig umgesetzten Insolvenzgeldvorfinanzierung erhielten alle Beschäftigten ihre Löhne und Gehälter für die Monate Juli bis September 2026 pünktlich. „Die Führungskräfte und auch alle übrigen Beschäftigten haben in dieser belastenden Situation große Kooperationsbereitschaft gezeigt und dazu beigetragen, den Betrieb im Eröffnungsverfahren am Laufen zu halten und für den überwiegenden Teil der Mitarbeitenden neue berufliche Perspektiven zu schaffen. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken,“ sagte Kleinschmidt.

Kanzlei Kleinschmidt & Collegen betreut vorläufiges Insolvenzverfahren der CENTRUM Development GmbH 

  • Vorläufiger Insolvenzverwalter Axel Kleinschmidt prüft sämtliche Fortführungsoptionen 
  • Löhne und Gehälter der 52 Mitarbeitenden sollen über Insolvenzgeld gesichert werden 

Düsseldorf, 29. Juli 2026 – Das Amtsgericht Düsseldorf hat am Mittwoch die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen des Immobilien-Projektentwicklers CENTRUM Development GmbH angeordnet und den Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Axel Kleinschmidt von der Düsseldorfer Kanzlei Kleinschmidt & Collegen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Die CENTRUM Development GmbH, eine auf die Projektentwicklung von Gewerbe- und Handelsimmobilien in Top-Lagen spezialisierte Gesellschaft mit Sitz in Düsseldorf, hatte am 24. Juli 2026 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt. Andere Gesellschaften der CENTRUM-Gruppe sind von dem laufenden Verfahren nicht betroffen. 

Der vorläufige Insolvenzverwalter Kleinschmidt hat zusammen mit seinem Team unmittelbar begonnen, sich einen umfassenden Überblick über die wirtschaftliche und operative Situation des Unternehmens zu verschaffen und die Möglichkeiten für eine Fortführung des Geschäftsbetriebs auszuloten. Die 52 Mitarbeitenden sollen am Freitag im Rahmen einer Betriebsversammlung über die aktuelle Lage informiert werden. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeitenden sollen über die Insolvenzgeldvorfinanzierung der Bundesagentur für Arbeit gesichert werden; ein entsprechender Antrag wird kurzfristig gestellt.

„Wir werden uns in dieser komplexen Ausgangssituation mit Hochdruck einen Überblick über die Gesamtlage des Unternehmens verschaffen. Mein Team und ich werden die Auftrags- und Projektsituation genau analysieren und alle Fortführungsoptionen im Interesse der Gläubiger prüfen“, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Axel Kleinschmidt am Mittwoch. 
Das gegen den Geschäftsführer der Centrum Development GmbH, Uwe Reppegather, geführte strafrechtliche Ermittlungsverfahren ist von der vorläufigen Insolvenzverwaltung unabhängig und nicht Gegenstand der Tätigkeit des vorläufigen Insolvenzverwalters. 

Über Kleinschmidt & Collegen

Die Partner der Kanzlei Kleinschmidt & Collegen sind seit mehr als 20 Jahren auf Insolvenzverwaltung, Sanierung und wirtschaftsrechtliche Beratung spezialisiert. Die interdisziplinär arbeitende Kanzlei wird regelmäßig von zahlreichen Insolvenzgerichten in Nordrhein-Westfalen beauftragt. Axel Kleinschmidt ist Rechtsanwalt, Insolvenzverwalter und Partner der Kanzlei Kleinschmidt & Collegen. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Insolvenzverwaltung und Sachwaltung von Unternehmen, der Beratung und Sanierung mittelständischer Unternehmen sowie in M&A-Transaktionen. 

Pressekontakt 

Nicole Huss Kommunikation 
Nicole Huss 
Mobil: +49 172 848 89 28 
E-Mail: nh@huss-kommunikation.de